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RATGEBER
Hier
möchten wir Ihnen ein paar Hinweise geben, wie Sie sich für
die richtige Kugel entscheiden. Dabei kommt es vor allem auf
zwei Faktoren an: den für Sie passenden Kugeldurchmeser und das
passende Kugelgewicht. Jede Empfehlung kann natürlich nur als
Richtwert verstanden werden. Letztlich gilt: Sie müssen das
Gefühl haben, dass es sich um die "richtige", nämlich Ihre Kugel handelt! Und dafür
müssen Sie sie in der Hand halten.
Zunächst die Richtwerte für den Kugeldurchmesser.
Kugeldurchmesser
Um den für Sie passenden Kugeldurchmesser zu finden, empfiehlt der
französische Pétanque-Verband folgendes Messverfahren:
Messen Sie die Strecke zwischen Mittelfingerspitze und der ersten
Handgelenksfalte unterhalb des Daumenansatzes (siehe Abbildung). Aus
dem Messergebnis (in mm) ergibt sich dann der geeignete
Kugeldurchmesser, den Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen
können.
Kugelgewicht
Das Kugelgewicht kann zwischen 650g und 800g liegen, sollte aber
keinesfalls zu leicht oder zu schwer gewählt werden. Auch hierbei
gilt: nehmen Sie eine Kugel in die Hand! Denn wie gesagt: wir haben es
hier mit Richtwerten zu tun. Es gibt durchaus Spieler mit
"Riesenpranken", die am liebsten mit "kleinen" oder "leichten" Kugeln
spielen - und umgekehrt...
Aus der Tabelle können sie das empfohlene Verhältnis von
Handgröße, Kugeldurchmesser und Kugelgewicht entnehmen:
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blaues
Feld = Leger
rotes Feld =
Schießer
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| Gemessene
Strecke |
Kugeldurchmesser
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Kugelgewicht
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140mm
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71mm
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71mm
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690g
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650g
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150mm
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71mm
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72mm
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690g
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660g
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160mm
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72mm
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73mm
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700g
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670g
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170mm
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73mm
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74mm
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710g
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680g
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180mm
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73/74mm
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75mm
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710/720g
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690g
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190mm
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74mm
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75/76mm
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720g
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690/700g
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200mm
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75mm
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76mm
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730g
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700g
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210mm
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76mm
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77mm
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740g
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710g
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220mm
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76/77mm
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78mm
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740/750g
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720g
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230mm
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77mm
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79mm
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750g
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730g
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240mm
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78mm
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80mm
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760g
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740g
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Härte
des Kugelstahls
Boule-Kugeln sind aus unterschiedlich hartem Stahl gefertigt. Das ist
für das Auge zwar nicht sichtbar, spielt aber für die
Rebound- oder Abpralleigenschaften der Kugeln eine wichtige Rolle.
Kurz: je weicher der Stahl, desto geringer der Reboundeffekt, die Kugel
springt nach einem Treffer nicht allzu weit weg. Schießer
(Tireure) wählen aus diesem Grund einen möglichst weichen
Kugelstahl: dessen Härte liegt meist bei einem Wert von 110.
Kugeln von mittlerer Härte sind für alle Spielertypen
geeignet. Der Härtegrad einer "mittleren" Kugel liegt bei 120. Wer
sich zwischen Legen und Schießen nicht entscheiden kann, dem
empfehlen wir die MS Acier,
die wegen ihres Molybdän-Anteils und der aufwändigen inneren
Verarbeitung (gefräste Dämpfungsrippen) besonders für
den Allrounder geeignet ist. (Siehe SORTIMENT).
Riefelungen / Striages
Im Grunde reine Geschmacksache. Profis schwören allerdings auf
Kugeln ganz ohne Riefelung. Wer allerdings argumentiert, dass eine
Riefelung der Kugel eine bessere Griffigkeit verleiht, hat damit sicher
nicht Unrecht. Wie gesagt: Geschmacksache ...
Preis
Beim Preis heißt es vor allem: Kugeln aus Carbonstahl oder Kugeln
aus nichtrostendem Inox-Stahl? Letztere sind in der Anschaffung etwas
teurer.
Das heißt übrigens nicht, dass Carbonkugeln sofort anfangen
zu rosten oder mit der Zeit gar "verrosten". Erst mit der Zeit
führen Regen, hohe Luftfeuchtigkeit oder Handschweiß zum
leichten Ansetzen von Rost. Aber selbst mit einer "rostigen" Kugel kann
man Jahrzehnte lang hervorragend spielen. Nicht wenige Spieler
schreiben den Carbon-Kugeln - gerade weil sie rosten können -
sogar eine bessere Griffigkeit zu.
Das Ansetzen von Rost kann man übrigens dadurch verhindern (bzw.
rückgängig machen), dass man die Kugeln hin und wieder mit
etwas Öl (z.B. Motorenöl) abreibt. (Anschließend
einfach trocken reiben...)
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